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Freitag dem 22.4. wurde in Darmstadt der Grunstein für
das neue Kongresszentrum, was den Namen
,,Darmstadtium" tragen soll, gelegt. Der
Außergewöhnliche Nahme ist dem in Darmstadt
endstandenen Element gewidmet. Das 77 Millionen schwere
Projekt soll bis ende 2007 fertig sein.

Die Geschichte
Vorgeschichte:
- 2000 v.Chr. begraben Bronzeleute hier schon ihre
Toten.
- 90 n.Chr. sicherten die Römer an dieser Stelle
einen Handelsweg als sie auf der anderen
Rheinseite den Limeswall bauten. ( In Bessungen
fand man außerdem die Kreuzung von zwei
Heerstaßen, an der es vermutlich schon im
sechsten Jahrhundert eine römische Siedlung
gegeben hat)
Die Entstehung der Stadt:
- 1013 schenkt Heinrich II. dem Bistum
Würzburg die Grafschaft Bessungen, zu der auch
ein kleines Dorf namens Darmundestat gehört.
- 1330 werden Darmstadt von Kaiser Ludwig den
Baiern, als Beweis seiner Gunst gegenüber den
Grafen von Katzenelnbogen, die Stadtrechte
verliehen. Die Stadt ist aber eher noch ein
kleines Dorf.
- 1546 wird Darmstadt zum ersten mal von den
Kaiserlichen erobert und gebrandschatzt.
- 1567 gibt der Auftritt vom ersten
hessisch-darmstätdischen Landgrafen Georg I.
Darmstadt einen Rang als Residenz. Das hat einen
Anstieg der Bevölkerung zur Folge.
- 1649 ist der 30-Järige Krieg (1618-1648) zu
Ende und Darmstadt, das durch Hungersnot, Feuer
und Pest schwere Folgeschäden getragen hatte
(nur rund 1000 Darmstädter haben überlebt),
kann sich nur langsam wieder erholen.
- 1663 wird der Ostpavilon am
Darmstädter Schloss auf Wunsch vom Landgraf
Ludwig VI. errichtet.
- 1671 erklingt zum ersten Mal das von
holländischen Mechanikern eingerichtete
Glockenspiel.
- Anfang 1700 wird ein kleines Palais erbaut, das
später, als der Großherzog Ernst Ludewig 1907
seine private Porzellansammlung dort deponiert,
zum Porzellanschlösschen wird.
- 1715 gibt es einen Brand im Darmstädter
Schloss.
- 1777 lässt Johann Marti
Schuknecht das Collegiengebäude als
Staatsverwaltungssitz am Luisenplatz bauen.
- 1806 wird Darmstadt die Hauptstadt des
Großherzogtums von Hessen.
- 1820 gibt Großherzog
Ludewig I., der bis dahin Wissenschaft,
Wirtschaft und Künste gefördert hat, dem Land
eine ständische Verfassung und
- 1821 den Städten mit
Gemeindeordnung die Selbstverwaltung.
- 1844 baut das dankbare Volk dem Fürsten
Ludewig I. ein Denkmal, das später zu einem
Wahrzeichen wird. Im Volksmund heißt es der
Lange Ludwig.
- 1880 wird das Wasserreservoir in der
Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe
eingerichtet.
- 1886 wird eine Dampfeisenbahn nach Eberstadt
und Griesheim (Städte im Kreis Darmstadt)
gebaut. Drei Jahre später die nach Aheilgen.
- 1896-1906 wird das Landesmuseum, entworfen von
Darmstädter Architekten, Alfred Messel, erbaut.
- 1898 wird die russische Kapelle auf der
Mathildenhöhe durch einen Petersbuger
Architekten erbaut. Zar Nikolaus II. gab dazu den
Auftrag, um während seiner Anwesenheit, dort
eussisch-ortodoxe Gottesdienste feiern zu
können. Er war mit der Schwester des
Großherzogs Ernst Ludewig verheiratet.
- 1908 wird der Hochzeitsturm, ein Geschenk zu
Gh. Ernst Ludewigs Hochzeit, ebenfalls auf der
Mathildehöhe errichtet.
- 1937 wird Darmstadt durch die Eingemeindung
von Eberstadt und Aheilgen mit rund 111.000
Einwohnern zur Großstadt.
- 1944 wird in der Nacht vom 11. -12. September
die Darmstädter Innenstadt zerbombt und 12300
Menschen sterben, 70000 von 115000 Bürgern
werden obdachlos und der Zerstörungsgrad in der
Stadtmitte beträgt 78%.
- Nach der Zerstörung in den Jahren
1943 und 1944 wird die
Stadt durch Industrien, Universitäten und neue
Wohnsiedlungen schnell größer.
- 1952 wird das Glockenspiel wieder aufgebaut.
- 1966 wird Neuranichstein konzipiert.
- 1972 wird der Neubau des Staatstheaters
eingeweiht.
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